Konzeption der Arbeit 
in der Evangelischen KiTa Leichlingen
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„ Kinder lernen , was sie erleben"

Wenn ein Kind unangemessene Kritik erlebt, dann lernt es zu verurteilen

Wenn ein Kind Feindseligkeit erlebt, dann lernt es zu streiten.

Wenn ein Kind Verächtlichmachung erlebt dann lernt es scheu zu sein.

Wenn ein Kind Tadel erlebt, dann lernt es, sich schuldig zu fühlen

Wenn ein Kind Toleranz erlebt, dann lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind Ermutigung erlebt, dann lernt es Vertrauen zu haben.

Wenn ein Kind Lob erlebt, dann lernt es, anerkennen zu können.

Wenn ein Kind Fairness erlebt, dann lernt es, Gerechtigkeit zu üben.

Wenn ein Kind Sicherheit erlebt, dann lernt es zu glauben.

Wenn ein Kind Anerkennung und Freundschaft erlebt,
dann lernt es, Liebe in dieser Welt zu
finden.

( Auszug aus dem „Information Handbook for The Academic Year 83/84, St. Clement School, Wickrath", ins Deutsche übertragen)


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Auszüge aus der Konzeption:

 

Der Bildungsauftrag des Kindergartens besteht in einer ganzheitlichen Unterstützung der Handlungs-, Bildungs-, Leistungs- und Lernfähigkeit von Kindern unter besonderer Berücksichtigung kultureller Werte und Erfahrungen. Dieser Bildungsauftrag ist nur einzulösen bei bewusster Ablehnung eines schulvorgezogenen Arbeitens und bei oberster Wertschätzung des Spiels. ( Armin Krenz)

  • Ziele und Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

Unser wichtigstes Ziel ist es, das Selbstbewusstsein, das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken. Dazu ist es erforderlich, dass Kinder über folgende Kompetenzen in Bezug auf die Entwicklung der Persönlichkeit verfügen:

  • Soziale Kompetenz: Gegenseitige Akzeptanz - Wertschätzung und Annahme anderer Personen - Verantwortungsfähigkeit - Fähigkeit zur gewaltlosen Konfliktbewältigung.

  • Emotionale Kompetenz: Umgang mit Gefühlen - Umgang mit eigenen Stärken und Schwächen

  • Kognitive Kompetenz: Lernfreude und Neugierde entwickeln, um sich Sachwissen anzueignen – Fähigkeit sich zu entscheiden und sich zu organisieren.

  • Motorische Kompetenz: Umgang mit Möglichkeiten und Grenzen des Körperbewusstseins, des Körpererlebens und der Körpererfahrung.

  • Kreative Kompetenz: Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen – die Fähigkeit, Einbildungskraft und Fantasie einzusetzen.

Grundlage unserer Arbeit ist die Bildungsvereinbarung des Landes NRW

Wir führen unser pädagogisches Handeln nach einem eigenen träger- und einrichtungsspezifischen Bildungskonzept durch, dabei liegen unsere Schwerpunkte auf folgenden Bildungsbereichen:

www.kirche-entdecken.de

Wir unterstützen Eltern bei der christlichen Erziehung ihrer Kinder und bieten Kindern anderer religiöser und weltanschaulicher Orientierung eine offene Begegnung mit dem christlichen Glauben. Lieder und Gebete begleiten uns im Tagesablauf. Das Kirchenjahr mit seinen Festen und Traditionen erleben Kinder an Hand von Symbolen, Liedern und Erklärungen. Die thematische und praktische Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten sind fester Bestandteil unserer religionspädagogischen Arbeit.

Zu bestimmten Gruppenthemen, aber auch in der Projektarbeit werden christliche Inhalte vermittelt, z.B. an Hand von biblischen Geschichten.

Die Bewahrung der Schöpfung sowie die Ehrfurcht vor dem Leben sind Themen, die uns besonders wichtig sind und dazu beitragen, dass sich das Kind als Teil der Schöpfung sieht, als einzigartig und wertvoll.

In diesem Zusammenhang sind gegenseitige Wertschätzung und Nächstenliebe unerlässlich.

Ziel unserer religionspädagogischen Arbeit ist es, die Kinder in ihrem Glauben zu stärken, um diesen mit Freude zu leben. Dieses ist ein Baustein zur späteren Mitgestaltung des Gemeindelebens und der inneren Bindung zur Gemeinde mit ihren verschiedenen Gemeindegruppen.

  • Bildungsbereich Sprache

  • Musikalischer Bildungsbereich

  • Mathematischer und naturwissenschaftlicher Bildungsbereich

  • Bildungsbereich Bewegung

  • Bildungsbereich Spielen und Gestalten

  • Medienerziehung

  • Beobachtende Wahrnehmung

 

  • Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in die Schule

Die Kinder unserer Einrichtung werden während ihres gesamten Aufenthaltes bildungsfördernd begleitet.

Besonders im letzten Jahr bedürfen sie einer besonderen Vorbereitung auf einen gelingenden Übergang zur Grundschule.

Dies geschieht durch das Herbeiführen von Situationen, in denen Kinder lernen:

  • Innere Verarbeitung durch Eigenkonstruktionen

  • Durch Fantasie

  • Durch sprachliches Denken und naturwissenschaftlich – logisches Denken.

  • Lernen in Sinnzusammenhängen

  • Wahrnehmungserfahrungen über die Sinne und Gefühle

 

Träger unserer Tageseinrichtung für Kinder ist die Evangelische Kirchengemeinde Leichlingen

Wir verstehen uns daher als Teil unserer Kirchengemeinde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in ihrer Arbeit dem Presbyterium gegenüber verantwortlich.

Auf rechtlicher Grundlage treffen wir uns zum Austausch im Rat der Tageseinrichtung.

Belange der Einrichtung werden im Kindertagesstättenausschuss besprochen und teilweise entschieden. Personalangelegenheiten entscheidet auf Empfehlung des Ausschusses das Presbyterium.

Weiterhin erfährt das Team Unterstützung in der religionspädagogischen Arbeit.

In der Zusammenarbeit mit dem Träger ist gegenseitiges Interesse sowie gegenseitige Wertschätzung und Offenheit unerlässlich.