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Empore und Kirchengestühl zeugen von dem Versuch, in einem länglichen Kirchenschiff die Gemeinde um den Altar zu versammeln. Altäre standen üblicherweise an heiligen Orten, oft schon aus vorchristlicher Zeit, und wurden nicht verschoben.

Rechts hinter dem Altar befindet sich das in Kupfer gravierte Wappen des Deutzer Abtes Cölestin Hansen (1736-1758). Üblicherweise brachte der Grundherr sein Wappen in der Kirche an als Zeichen dafür, dass er das Kirchengestühl gespendet hatte. Ob das auch in Leichlingen der Fall war, oder ob der Abt mit der Anbringung seines Wappens nur sein Recht als Grundherr wahren wollte, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass er und die Leichlinger Katholiken den Bau der Kirche großzügig unterstützt haben