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Kirchengemeinde

7. Januar 2018: Theaterstück "Die Frau aus dem Heringsfass"
"Die Frau aus dem Heringsfass - Katharina von Bora und die Familie Luther -
"Es ist gut, dass Ihr das Theaterstück nicht am Reformationstag, am 31. Oktober 2017, zusammen mit den anderen Aktionen des Abends aufgeführt habt. Eure Aufführung hat es verdient, einen eigenen Abend zu füllen" war einer der vielen positiven Kommentare, die nach der erfolgreichen Aufführung geäußert wurden.

Dank der Begeisterung aller Darsteller/innen an der Gestaltung der eigenen Rolle und des guten Zusammenspiels des Regieteams ist das Theaterstück zu einem Highlight gleich zu Beginn des neuen Jahres geworden. Siehe dazu:

PRESSEECHO
Rheinische Post vom 9.1.2018

Großartiger Luther begeistert das Publikum im Gemeindehaus

VON GABI KNOPS-FEILER

LEICHLINGEN Schlug Dr. Martin Luther seine 95 Thesen wirklich an eine Kirchentür? Floh seine Frau Katharina tatsächlich in einem Heringsfass aus dem Kloster? Wie dem auch sei: Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Leichlingen brachten am Sonntag jedenfalls das 1,5 Stunden dauernde Theaterstück „Die Frau aus dem Heringsfass - Katharina von Bora und die Familie Luther" von Egbert Rosenplänter auf die Bühne des Gemeindehauses in der Marktstraße. „Endlich" sagte Presbyterin Ute Böttges vor dem Start erleichtert. Denn die Vorführung war lange überfällig und eigentlich schon zum Reformationstag im Oktober geplant. Erfreulich sei, dass das Projekt unerwartet eine ökumenische Note erhielt, da sich nach Aufruf der Gemeindezeitung „Die Pforte" auch Mitglieder der katholischen Pfarrgemeinde anmeldeten. Viel Zeit hätten die Proben in Anspruch genommen, ergänzte Böttges. „Seit April 2017 haben wir insgesamt 42 Mal geprobt, mitunter zweimal wöchentlich, vor der Premiere dreimal pro Woche."
In acht kurzweiligen Szenen spielten die Laiendarsteller das gemeinsame Leben von Martin Luther und Katharina von Bora nach. Das Schauspiel voller Witz und Humor begann, als sich die ehemalige Nonne und der einstige Mönch zum ersten Mal begegneten. Und es endete mit einer Episode aus dem Erziehungsalltag der gemeinsamen Kinder. In den Umbaupausen sorgte Vincent Kneip mit Gitarrenmusik für Unterhaltung. Der Gymnasiast ist für Februar als Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert" angemeldet.
Obwohl Theo Beckers immer wieder - mehr oder weniger unauffällig - in sein Skript blicken musste, spielte er seine Hauptrolle als Martin Luther dennoch großartig. Gestik, Mimik und Optik stimmten überein, so dass er der Aufführung, kombiniert mit seiner ausdrucksvollen Stimme, genau die nötige Würze verlieh. Ehefrau Katharina von Bora, dargestellt durch Christine Schwung, stand ihm in Sachen Spielfreudigkeit in nichts nach. Beide ragten besonders hervor unter insgesamt elf prächtigen Darstellern, unter denen sich auch Böttges‘ kleine Enkelin Maxime befand.
Ebenfalls bemerkenswert: Frank Wirtz hatte eine Doppelrolle als Fuhrmann Hannes und Luthers Student Schlumberger.
Böttges war gleich mehrfach im Einsatz: Als Marktfrau auf der Bühne, Schneiderin der historischen Kostüme (Anm. d. Red.: fast) aller Darsteller, Teil des Regieteams und Mitwirkende für das Bühnenbild. Ehe Zuschauer nach der sehenswerten Vorführung zu einem Umtrunk eingeladen waren, sangen noch alle gemeinsam das Lutherlied „Ein' feste Burg ist unser Gott."
 



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