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Kirchengemeinde

31. Oktober 2017: Reformationstag
Zum Abschluss des Reformationsjahres versammelte sich die Gemeinde in der Kirche zu einem feierlichen Gottesdienst. Und nicht nur die Gemeinde!


Der Einladung des Presbyteriums waren auch viele Menschen aus der katholischen und ev.-freikirchlichen Gemeinde gefolgt, so dass die Kirche  fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes reichte vom Gemeindegesang vertrauter Lutherlieder über Lieder aus dem 20. Jh. bis zu poppigen und jazzigen Rhythmen, ausgeführt durch den Projektchor unter der Leitung von Kantor Carsten Ehret.
Superintendent Pfr. Gert-René Loerken hielt eine spannende Predigt über Luthers befreiende Theologie und seine historische Bedeutung nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa und für die Welt.

Es ist bei uns inzwischen schon Tradition, dass im Reformationsgottesdienst aus dem Dienst scheidende Mitarbeiter/innen offiziell verabschiedet und neue Mitarbeitende begrüßt werden. Dieses Jahr betraf es Erika Wischmeyer-Elbert, die über viele Jahre dem Kirchenöffnungskreis vorstand und dafür sorgte, dass am Nachmittag eines jeden Sonn- und Feiertags die Kirche interessierten Besuchern offenstand. Ebenfalls mit Dank verabschiedet wurde Cornelia Hahn, die seit 2011 unsere KiTa mit Familienzentrum leitete.
Begrüßt wurden Alexandra Schmidt und Michaela Kasnar, die im Gemeindebüro die aufwändigen Verwaltungsaufgaben unserer Gemeinde erledigen.

Nach dem Gottesdienst strömte die Menge zum Gemeindesaal. Angekündigt war der „Dialog der Eheleute Luther am 10. Hochzeitstag“. Es war offensichtlich, dass viele gespannt waren, was sich Luthers nach 10 Jahren Ehe so zu sagen hatten. Und zudem lockte ein Essen nach Käthes Rezept (köstlich!). Doch zuvor richteten Pfr. Ulrich Görn (Vors. des Presbyteriums) und Birgit Gilles (stlv. Leiterin der KiTa) Dankesworte an die nach 6 Jahren scheidende Leiterin der KiTa mit Familienzentrum, Cornelia Hahn.
Was folgte, war der „Dialog der Eheleute Luther am 10. Hochzeitstag“, der wegen der kurzen Vorbereitungszeit nicht mehr auswendig gelernt werden konnte und daher von den Darstellern abgelesen wurde. Aber das merkte man bei dem engagierten und ausdrucksstarken Spiel von Dagmar Büchel, die die Rolle der Katharina von Bora spielte, und Ulrich Priebus, der Luther darstellte,  bald nicht mehr. Beiden Darstellern merkte man den Spaß an, den sie an dem humorvollen und spritzigen Dialog hatten, und sie spielten ihre Rollen dank ihrer lebendigen und expressiven Mimik sehr überzeugend. Das Publikum dankte den beiden Darstellern mit anhaltendem Applaus.
Übrigens, das Bühnenbild stammte von dem Stück „Die Frau aus dem Heringsfass“, das ursprünglich am Reformationstag aufgeführt werden sollte, aber wegen Erkrankung des Hauptdarstellers auf den 7. Januar 2018, 17.00 Uhr, verschoben worden ist.



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