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14. Juli bis 1. September 2017,
Freitags, 19 Uhr
in der Evangelischen Kirche Marktstraße

Einführung

Liebes Konzertpublikum,

„Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergißt über sie alle Laster.“

Dieser Ausspruch Martin Luthers zeigt den hohen Stellenwert, den der große Reformator der Musik einräumte. In den Gottesdiensten führte er das Singen von Gemeindeliedern ein, welches auch heute noch zentraler Bestandteil eines jeden Gottesdienstes ist. Zu diesem Zweck dichtete und komponierte er selbst über vierzig Lieder, manche davon sind uns immer noch sehr geläufig wie „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ oder „Ein feste Burg ist unser Gott“, andere werden heute eher selten gesungen. Für Organisten und Komponisten bilden sie seit dem 16. Jahrhundert bis heute eine Quelle der Inspiration und dienen als Ausgangspunkt für zahlreiche Orgelwerke. Im Jahr des Reformationsjubiläums werden bei vier Konzerten jeweils ein bis zwei Lutherlieder in den Blick genommen. In den sehr abwechslungsreichen Programmen werden neben den Werken der großen Meister der Orgelmusik, wie Johann Sebastian Bach oder Dieterich Buxtehude, auch zahlreiche selten zu hörende Kompositionen erklingen. Freuen Sie sich auf eine spannenden Bandbreite von 400 Jahren Orgelmusik.

Besonders freut es, dass dafür dieses Jahr mehrere hochtalentierte junge Künstler für die Konzerte gewonnen werden konnten, die gerade erst am Ende ihrer Hochschulausbildung oder in den ersten Berufsjahren stehen. Mit Anna Pikulska und Lisa Hummel werden zwei junge Organistinnen auftreten, die in den letzten Jahren durch den Gewinn mehrerer sehr renommierter Orgelwettbewerbe auf sich aufmerksam machen konnten.

Wie schon im vergangenen Jahr werden die Orgelkonzerte von zwei Sommerserenaden mit instrumentaler Kammermusik eingerahmt. Hier erklingt Musik vom Frühbarock bis zur Gegenwart.

Seien Sie zu allen Konzerten herzlich eingeladen

Ihr
Carsten Ehret, Kantor


1. Konzert: 14.7.2017: 

Sommerserenade mit barocker Kammermusik für Violine, Fagott und Cembalo
In der ersten Sommerserenade spielen Irmgard Droska, Johannes Stelter und Nikolay Bogdanovskiy Kammermusikwerke des 17. und 18. Jahrhunderts. Kennengelernt haben sich die drei jungen MusikerInnen bei ihrem gemeinsamen Studium an der Hochschule für Musik Köln. Neben der Sonata Prima von Dario Castello (um 1600-1658) und der Sonata Nr. 2 von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) wird unter anderem auch Johann Sebastian Bachs Sonate in A-Dur BWV 1015 erklingen.

Irmgard Droska, geboren in Köln, wuchs in einer Musikerfamilie auf, in der sich ihre musikalische Begabung ungehindert entfalten konnte. Sie studierte zunächst im Studiengang Schulmusik mit Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei B. Andruk und S.Schmidt. Anschließende folgte ein Violinstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal, bei Frau Prof. Ingeborg Scheerer und Richard Gwilt (Barockvioline).
Neben ihrer regen Konzerttätigkeit im kammermusikalischen wie orchestralen Bereich ist Irmgard Droska auch als Violin- und Violapädagogin unter anderem an der Rheinischen Musikschule Köln tätig.

Johannes Stelter erhielt seinen ersten Fagottunterricht im Alter von 13 Jahren bei Rudolf Peters sowie Detlef Klestil und war mehrmals als Teilnehmer beim Wettbewerb Jugend musiziert erfolgreich.
Seit 2010 studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Andreas Baßler. Seit 2015 ist er Stipendiat des Richard Wagner Verbandes.
Johannes Stelter spielt  unter anderem in der Jungen Kammeroper Köln, der Neuen Rheinischen Kammerphilharmonie, der klassischen Philharmonie Bonn sowie dem Chamber Orchestra of Europe.

Nikolay Bogdanovskiy, geboren in Arkhangelsk (Russland), studierte Klavier im Rachmaninov-Musikcollege in Kaliningrad sowie Orgel und Kirchenmusik (B) am Moskauer Konservatorium bei N. Gureeva und A. Schmitov und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei J. Geffert und Th. Mechler. Sein Cembalo-Studium, das er im Sommer 2017 erfolgreich beendete, studierte Nikolay Bogdanovskiy bei Ketil Haugsand, Johannes Poth und im Masterstudiengang bei Michael Borgstede.
Er arbeitet als Kirchenmusiker in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bickendorf und ist neben seiner Cembalisten- und Pianistentätigkeit auch als Komponist, Improvisator, Chorleiter und Pädagoge tätig.


2. Konzert: 21.7.2017: 
 
An der Orgel: Carsten Ehret, Leichlingen
Frauenschola des Figuralchores der Ev. Kantorei

„Komm, Heiliger Geist“

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Komm, heiliger Geist, Herre Gott  BWV 651
  • Matthias Weckmann (1616-1674)
    Komm, heiliger Geist, Herre Gott
    3 Verse
  • Olivier Messiaen (1908-1992)
    Messe de la Pentecôte (Pfingstmesse)
    IV. Communion: Les oiseaux et les sources (Die Vögel und die Quellen)
    „Ihr Wasserquellen, preiset den Herrn, ihr Vögel des Himmels, preiset den Herrn“
    (aus dem „Gesang der Jünglinge im Feuerofen“, Buch Daniel)
    V. Sortie: Le vent de l’Esprit (Der Wind des Geistes)
    „Ein ungestümer Atem erfüllte das ganze Haus“ (Apostelgeschichte)


  • Johann Sebastian Bach BWV 651
    Komm Gott, Schöpfer, heiliger Geist 
  • Johann Pachelbel
    Komm Gott, Schöpfer, heiliger Geist
  • Johann Sebastian Bach
    Komm Gott, Schöpfer, heiliger Geist BWV 667
  • Maurice Duruflé (1902-1986)
    Prélude, Adagio et Choral varié sur le Veni Creator op. 4


Carsten Ehret wurde 1988 in Weinheim (Bergstraße) geboren. Im Sommer 2016 schloss er sein Studium an der Musikhochschule Mainz mit dem Kirchenmusik A-Examen ab. Zuvor studierte er Schulmusik an der Musikhochschule Mannheim und der Haute Ecole de Musique de Lausanne sowie Kirchenmusik B an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg.
Als Lehrer haben ihn vor allem Gerhard Gnann, Johannes M. Michel und Hans-Jürgen Kaiser (Orgel) sowie Ralf Otto und Wolfgang Seeliger (Dirigieren) geprägt.
Von 2008 bis 2016 war er Organist in der Evangelischen Stadtkirche Weinheim und leitete dort eine Reihe von Bachkantaten im Gottesdienst.
Sein Orgelrepertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zur Avantgarde mit einem Schwerpunkt auf den Orgelwerken von der deutschen Romantik. Seine Konzerttätigkeit führte ihn damit unter anderem in den Dom zu Mainz, den Dom zu Fulda und das Freiburger Münster.
Seit Dezember 2016 ist er Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Leichlingen.


3. Konzert: 28.7.2017:


An der Orgel: Christian Seidler, München

  • Dieterich Buxtehude (1637-1707)
    Toccata in d-Moll
    BuxWV 155
  • Arnold Schönbergs (1874-1951)
    Sonate für Orgel
    (Fragment)

    I. Molto moderato
  • Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621)
    Variationen über „Mein junges Leben hat ein End“
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Triosonate d-moll BWV 527
    Andante – Adagio e dolce – Vivace
  • Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
    Sonate in a-Moll
    Allegro assai – Adagio – Allegro
  •  Max Reger (1873-1916)
    Sonate Nr. 2 in d-moll, op. 60

    II. Invokation


Christian Seidler, 1992 in Weilburg a. d. Lahn geboren, ist seit September 2015 Kantor der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Immanuel-Nazareth in München. Er führt die Tradition der Kantorei, sich zu Unrecht vergessener barocker Oratorien anzunehmen, fort und arbeitet an der Entwicklung von neuen kirchenmusikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, insbesondere unter Einbeziehung von elektronischen Musikinstrumenten. Neben seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker studiert er Orgel, Jazzklavier, Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik und Theater München. Er geht einer regen Konzerttätigkeit als Organist, Pianist und Cembalist nach und ist als Autor beteiligt am open-education Projekt „musikanalyse.net.“ Nach einem privaten Studium der Stimmführungsanalyse nach Heinrich Schenker an der Musikhochschule Mannheim forscht er mit Hilfe der Theorie über die ästhetische Funktionalität der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.


4. Konzert: 04.8.2017:                                                                        Presseecho KStA vom 7.8.2017

An der Orgel: KMD Silke Hamburger, Burscheid
„Erhalt uns, Herr bei deinem Wort“


  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Praeludium und Fuge e-Moll
    BWV 548

    Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort


  • Flor Peeters (1903-1986)
    Choralvorspiel
  • Dieterich Buxtehude (1637-1707)
    Choral mit koloriertem c.f. BuxWV 185
  • Wolfgang Stockmeier (1931-2016)
    Choralimprovisation
  • Johann Sebastian Bach
    Choral der Kantate „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ BWV 6
  • Gunther Martin Göttsche (*1953)
    Choralvariationen op. 58

    Intrada – Scherzo – Intermezzo – Passaggio – Recitativo – Finale
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
    Sonate f-Moll op. 65,1

    Allegro moderato e serioso – Adagio – Andante recitativo - Allegro assai vivace


Silke Hamburger wurde 1965 in Bad Kreuznach geboren, wo sie seit dem dritten Lebensjahr musikalisch ausgebildet wurde. Mit 17 Jahren nahm sie Orgelunterricht bei Dieter Wellmann, besuchte Choreitungslehrgänge bei Volker Hempfling und war Mitgründerin eines Kammerchorensembles. Im Rahmen ihres Studiums an der Berliner Kirchenmusikschule studierte sie Chorleitung bei Martin Behrmann, Orgel bei Hanns-Martin Lehning und Klavier bei Etzel Gundlich. Schon während ihrer Studienzeit war sie musikalische Assistentin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin und unterrichtete Chorleitung als Assistentin von Martin Behrmann an der Berliner Kirchenmusikschule.
Seit 1996 ist Silke Hamburger Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Burscheid und künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Klangwege“. Von 2002 bis 2010 war sie Kreiskantorin des Kirchenkreises Leverkusen.
Sie gehört dem Prüfungsausschuss der Ev. Kirche im Rheinland an und ist im Vorstand des Kulturvereins Burscheid e.V.
Seit 2011 leitet sie die Chorgemeinschaft Burscheid 1842 e.V. Darüber hinaus unterrichtet sie Chorleitung im Rahmen der landeskirchlichen Kurse und konzertiert als Organistin und Klavierbegleiterin.
Im Januar 2017 hat die Leitung der Ev. Kirche im Rheinland ihr den Titel Kirchenmusikdirektorin verliehen.


  5. Konzert: 11.8.2017:  

 An der Orgel: Lisa Hummel, Leipzig
„Mitten wir im Leben sind“

  • Nicolaus Bruhns (1665-1697)
    Präludium in G
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Von Gott will ich nicht lassen BWV 658
  • Robert Schumann (1810-1856)
    Nr. 3 Lebhaft

    aus Skizzen für den Pedalflügel
  • Johann Gottfried Walther (1684-1748)
    Concerto in h-Moll

    nach dem Violinkonzert e-Moll RV 275 von Antonio Vivaldi

    Allegro – Adagio – Allegro
  • Johann Sebastian Bach
    Fantasie und Fuge in g-Moll
    , BWV 542
  • Ernst Pepping (1901-1981)
    Toccata und FugeMitten wir im Leben sind
  • Maurice Duruflé (1902-1986)
    Prélude et Fugue sur le Nom d’Alain op. 7


Lisa Hummel, geboren 1992 in Laupheim, erhielt ihren ersten Orgelunterricht mit sieben Jahren. Sie studierte Schulmusik und BA Kirchenmusik bei Martin Schmeding an der Musikhochschule Freiburg, seit Oktober MA Kirchenmusik in Leipzig.
Nach zahlreichen Preisen beim Wettbewerb "Jugend musiziert" ist sie Preisträgerin der Internationalen Orgelwoche Nürnberg 2016 und konnte 2014 den Internationalen Orgelwettbewerb in Dublin gewinnen. Weitere Auszeichnungen erhielt sie bei den Orgelwettbewerben in Wiesbaden, St. Petersburg und Korschenbroich.
Beim Chorleitungswettbewerb des ACV 2015 in Rottenburg gewann sie den 1. Preis.
Die Stipendiatin des Cusanuswerks übernahm zum Sommersemester 2014 die Leitung des Universitätschores der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, welchen sie bis 2016 leitete.
Von 2014 bis 2017war sie als Kirchenmusikerin in St. Ulrich im Schwarzwald tätig.


6. Konzert: 18.8.2017:  

An der Orgel: Anna Pikulska, Mainz
„Dies sind die heilgen zehn Gebot“

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750):
    Choralsatz "Dies sind die heilgen zehn Gebot"
    BWV 635
    Präludium und Fuge G-Dur BWV 550
    Partita "Sei gegrüßet, Jesu gütig"
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
    Sonate C-Dur KV 336
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847):
    Präludium und Fuge f-Moll Nr. 5

    „Sechs Präludien und Fugen Op. 35“ (Orgelfassung von Christoph Bossert)
    Andante lento - Allegro con fuoco
  • Johann Sebastian Bach
    Dies sind die heilgen zehn Gebot à 2 Clav. e Ped. Canto fermo in Canone BWV 678
    Fughetta super: Dies sind die heilgen zehn Gebot BWV 679
    aus dem Dritten Teil der Clavierübung
  • Louis Vierne (1870-1937)
    Symphonie Nr. 3 fis-Moll Op. 28

    II. Cantilène

    V. Final


Anna Pikulska, geboren 1985 in Oppeln (Polen) studierte Orgel an der Musikhochschule Kattowitz bei Julian Gembalski und absolvierte anschließen ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik Mainz in der Klasse von Gerhard Gnann.
Es folgten weitere Studien bei Jacques van Oortmerssen, sowie zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Christoph Bossert, Bernhard Haas und Daniel Roth.
Sie ist Preisträgerin verschiedener Orgelwettbewerbe, u.a. in Brno (Tschechien) 2007, Posen 2008, Danzig 2009, Bad Homburg (1. Preis 2012) und Trier (2. Preis und Publikumspreis 2014).
Sie war Stipediatin des polnischen Kulturministeriums, der Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung Mainz sowie der Paul und Maria Kremer-Stiftung Köln.
Im Rahmen eines Forschungsprojektes, har sie an der großen historischen Barockorgel in Waltershausen und an der Gottfried Silbermann-Orgel im Freiberger Dom eine Doppel-CD mit Werken von Johann Sebastian Bach eingespielt.
Seit Oktober 2016 arbeitet sie im Rahmen einer Post-Doc-Stelle an der Hochschule für Musik Mainz als wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterin in der Abteilung Kirchenmusik/Orgel


  7. Konzert: 25.8.2017:  

Schlagzeug: Henning Kirsch
An der Orgel: Carsten Ehret

  • Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
    The Sun’s Evensong

    aus „Sieben Pastelle vom Bodensee“
  • Eckhard Kopetzki (*1956)
    Contemplations

    Jardin du ciel - Nuages tempétueux - Pré d'étoiles
  • Marcel Dupré  (1886-1971)
    Variationen über „Der Mond ist aufgegangen“
  • Frederic Rzewsky (*1938)
    To the earth
  • Ad Wammes (*1953)
    Miroir
  • Harald Heilmann (*1924)
    Consolation

    aus dem Oratorium „Der Sündenfall“


Henning Kirsch studierte am Mozarteum Salzburg bei Peter Sadlo und an der staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Isao Nakamura im Konzertfach Schlagzeug. Er war Stipendiat der Hochschule Mozarteum und schloss dort seine Studien mit Diplom summa cumme laude sowie dem Titel Mag. art. ab. Neben regelmäßigen Verpflichtungen u.a. im Staatstheater Karlsruhe, Brucknerorchester Linz  sowie dem Mozarteumorchester Salzburg war er viele Jahre Solopauker der Philharmonie der Nationen. Über die jahrelange Tätigkeit als Schlagzeuger und Paukist in Symphonieorchestern hinausgehend widmet er sich der Interpretation anspruchsvoller Sololiteratur. Seit 2012 gehört Henning Kirsch zum festen Aushilfsstamm am Stadttheater Gießen.


8. Konzert: 01.9.2017:

Sommerserenade mit Gitarrenmusik aus drei Jahrhunderten
Karl-Heinz Nicolli, Köln


Bei der zweiten Sommerserenade spielt Karl-Heinz Nicolli Werke europäischer und südamerikanischer Komponisten aus verschiedenen Epochen von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Mit seiner musikalischen Zeitreise, die die Werke von J.S. Bach, A. Barrios, H.Villa-Lobos sowie auch von zeitgenössischen Komponisten wie A. Piazzolla, J. Williams und E.Clapton umfasst, präsentiert der Kölner Künstler ein genreübergreifendes Programm mit Gitarrenmusik aus drei Jahrhunderten.

Karl-Heinz Nicolli der weit über die Grenzen Deutschlands bekannte Gitarrist, erhielt bereits mit 12 Jahren seinen ersten Gitarrenunterricht und studierte zunächst Klarinette bei August Schmidt (Köln), ehe er sich der Klassischen Gitarre unter Ioana Gandrabur (Montreal) zuwandte. Anschließend spielte er in mehreren Ensembles. Seine gitarristische Laufbahn begann er als Mitglied des Kölner Gitarren-Quartett. Inzwischen ist der Kölner Künstler auf vielen europäischen Bühnen als Solist erfolgreich.