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 Diakoniestiftung August Gehrke

Diakoniestiftung August Gehrke


Gut Ding will Weile haben. So könnte man die Entstehungsgeschichte der Diakoniestiftung August Gehrke überschreiben. Als sich vor ca. 13 Jahren herausstellte, dass eine zukunftsweisende Modernisierung des mittlerweile in die Jahre gekommenen Ev. Altenheims auf dem Hüschelrath weder finanziell sinnvoll noch bei laufendem Betrieb realisierbar sein würde, beschloss der Vorstand des Altenheimvereins unter seinem damaligen Vorsitzenden Dr. Kurt Schmitz am 10.Juni 2003 einen Neubau an der Hasensprungmühle. Die Realisierung dieses Bauvorhabens auf einem zum größten Teil im Eigentum der Ev. Kirchengemeinde Leichlingen stehenden Grundstücks erfolgte aufgrund eines Kooperationsvertrages mit der Rheinischen Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk der Ev. Kirche im Rheinland. Nach Baubeginn im Februar 2005 erfolgte der Umzug vom Hüschelrath an den Hasensprung Mitte des Jahres 2006.
Mit dem Umzug war die Aufgabenstellung des Ev. Altenheimvereins entfallen, da der Betrieb des neuen Heims in die Verantwortung der Rheinischen Gesellschaft übergegangen war. Es blieb jedoch noch eine wichtige Angelegenheit zu regeln: nämlich die Vermarktung des Geländes auf dem Hüschelrath. Bereits im Verlauf der Bauarbeiten am neuen Altenheim hatte der Vorstand des Altenheimvereins im Jahre 2005 den Beschluss gefasst, insbesondere den Erlös aus der Veräußerung des Grundstücks Gehrke-Haus in einer selbständigen Diakoniestiftung anzulegen. Infolge unterschiedlicher Auffassungen zwischen der Stadt Leichlingen und dem Vorstand des Altenheimvereins hinsichtlich der baulichen Nutzung des Geländes auf dem Hüschelrath, sowie aufgrund von Verkehrsbedenken von Anwohnern zog sich die Vermarktung hin. Erst am 04.Mai 2010 konnte mit der Firma Rotterdam aus Langenfeld ein Kaufvertrag abgeschlossen werden als sich abzeichnete, dass voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2011 verbindliches Baurecht beschlossen werden würde, was dann auch der Fall war.

Begleitet wurde diese Aufgabenstellung des Altenheimvorstandes durch die Schaffung einer Satzung für eine selbständige kirchliche Diakoniestiftung, der das verbleibende Vereinsvermögen zugeführt werden sollte. Hinsichtlich der Namensgebung bestand im Vorstand Einvernehmen, dass auch die Diakoniestiftung den Namen August Gehrke erhalten sollte, der gemeinsam mit seiner Frau sein als Geschäftsmann erworbenen Vermögen bereits zur Finanzierung des Altenheims auf dem Hüschelrath zur Verfügung gestellt hatte. Da es sich um eine kirchliche Stiftung handeln sollte, bedurfte der Satzungsentwurf der Zustimmung des Landeskirchenamtes. Die hierdurch in Gang gesetzten Verhandlungen, in deren Verlauf der Vorsitzende des Altenheimvereins Dr. Kurt Schmitz im März 2012 verstarb und sein Stellvertreter Karl Wilhelm Arntz vom Vorstand zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde, zogen sich über zwei Jahre hin. Am 29. April 2014 stimmte das Kollegium des Landeskirchenamtes schließlich der Errichtung der selbständigen kirchlichen Stiftung zu und bat die Bezirksregierung Köln um die Erteilung der staatsaufsichtlichen Genehmigung, die dann auch am 06.Juni 2014 erfolgte. Damit war die Diakoniestiftung August Gehrke in Rechtskraft erwachsen.

Zweck der Stiftung, deren Anfangsvermögen 1.000.000 Euro beträgt, ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der diakonischen Arbeit, vor allem der Jugend- und Altenhilfe, insbesondere im Bereich der Ev. Kirchengemeinde Leichlingen.
Dem aus sieben Personen bestehenden Stiftungsvorstand gehören zwei Vertreter der Stadt Leichlingen an, die für den Bau des Altenheims auf dem Hüschelrath seinerzeit Grundbesitz zur Verfügung gestellt hatte. Folgende Personen sind Vorstandsmitglieder: Karl Wilhelm Arntz, Peter Berger, Ulrich Görn, Helfferich Preuschen und Stanislaus Stegemann sowie als städtische Vertreter Bürgermeister Frank Steffes und Soizialdezernent Ingolf Bergerhoff.

Zu seiner konstituierenden Sitzung kam der Vorstand erstmals am 04.Dezember 2014 zusammen, in der Karl Wilhelm Arntz zum Vorsitzenden und Peter Berger zu seinem Stellvertreter gewählt wurden. Zum Geschäftsführer wurde Volkmar Steinhaus, Prokurist der Rheinischen Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk, berufen. Neben der Wahl war ein wesentlicher Punkt dieser ersten Sitzung ein Bericht über die Vermögenslage und die Anlagestrategie der Stiftung. In seiner zweiten Sitzung am 23. Oktober 2015 wurden erste Entscheidungen über die Vergabe von Fördermitteln getroffen. So konnten 12.000 Euro für
Deutschunterricht für Flüchtlinge und 3.000 Euro für das Ferienprogramm „Stadtranderholung" der Evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt werden, bei dem die Teilnahme von Kindern aus weniger begüterten Familien gefordert wird.


Der Vorstand würde es begrüßen und sich darüber freuen, wenn die Arbeit der Stiftung durch
Spenden oder Zustiftungen von dritter Seite unterstützt würde.

Das Spendenkonto:
Sparkasse Leverkusen
IBAN DE 28 3755 1440 0100 1248 90
BIC WELADEDLLEV

Karl Wilhelm Arntz
Vorsitzender der Diakoniestiftung
Leichlingen, im Dezember 2015