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Unsere neuen Paramente

Das Presbyterium hat in seiner Sitzung am 18. Dezember 2014 den Beschluss gefasst, Altarparamente in allen 4 liturgischen Farben in Auftrag zu geben.
Das Presbyterium beauftragte dafür die Paramente-Künstlerin Silke Liersch aus Braunschweig.
Im Reformationsgottesdienst, am 31.10.2015, wurden die Paramente im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt. Frau Liersch hat unsere Altarparamente aus verschiedenen Batikstoffen in Patchwork-Technik hergestellt.

(Texte: Böttges und Liersch)

Das rote Parament

An allen Tagen, wo bewusst auf das Wirken des Hl. Geistes hingewiesen werden soll, wie Pfingsten, am Reformationstag, an Konfirmationen und an den Synodengottesdiensten, schmückt das rote Parament in der Farbe des Feuers die Kirche.
Taube und Flamme erinnern an die Formen, in denen der Geist Gottes den Menschen erschienen ist: die Taube, bei der Taufe Jesu, und die Flamme, am ersten Pfingstfest. Die Quiltlinien in Form von Flammen unterstreichen diese Wirkung noch.


Das weiße Parament

Weihnachten und Ostern glänzen feierlich in weiß. Es vermittelt Freude, nicht nur an den Festtagen selbst, sondern auch an den folgenden Sonntagen bis Pfingsten. Einzelne weiße Feiertage sind noch der letzte Sonntag nach Epiphanias, Gründonnerstag und Trinitatis. Am Totensonntag soll die Farbe weiß uns Freude über die Geborgenheit in Gottes Hand vermitteln.
Der strahlenförmige Stern im Strahlenkreuz zeigt uns an: Das Heil ist gekommen, der Retter ist da – Weihnachten. Und das Kreuz gibt uns einen Hinweis, wie unsere Rettung vonstatten geht: Durch Tod und Auferstehung Jesu – Ostern. Dies sollen auch die beiden großen gegenläufigen Strahlen auf den Seitenteilen symbolisieren.

Das grüne Parament

Alle „gewöhnlichen“ Sonntage sind grün, die Farbe des Lebens und der Hoffnung: auf die Auferstehung, das Kommen des Gottesreiches und – bis dahin – auf das Gedeihen der Kirche.
Die Blätter und der Keimling symbolisieren das Wachsen und die kreisförmig -gedrehten Quiltlinien sollen unterstreichen, dass es nie endet, solange ein Samenkorn auf fruchtbaren Boden trifft.

Das Advent-Parament

Das Kirchenjahr beginnt am ersten Adventssontag mit der Farbe  violett/rosa, das ist die Farbe der Besinnung, dem Symbol der Zurüstung, des Sich-bereit-Machens. Sie führt uns hin zu Weihnachten. Der Morgenstern symbolisiert den kommenden Retter. Der Stern scheint in dunkler Nacht und macht mit seinen Stahlen die Dunkelheit hell. Diese Wirkung unterstreichen auch die dreieckigen Quiltlinien, die wie Strahlenspitzen durch die Adventsnacht leuchten.

Das violette Parament

Die Farbe violett begleitet uns durch die Passionszeit und am Buß- und Bettag. Sie ist die Farbe der evangelischen Kirche. Die Farbe violett ist ein aüßeres Zeichen unserer lebenslangen Umkehr zu Gott.
Die Dornenkrone erinnert an das Leiden Jesu. In ihr und um sie herum wächst eine Rose aus Quiltlinien.

Das Mittelkreuz

Es hängt in zwei Varianten das ganze Jahr über und soll die beiden Seitenteile in den jeweiligen liturgischen Farben des Kirchenjahres verbinden.
Das Kreuz ist in Anlehnung an die Bleiglasfenster der Kirche gearbeitet, so dass es eine Verbindung zur Kirche herstellt.