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Presseecho: Rheinische Post vom 7. Juni 2014

(RP-Foto: Uwe Miserius). Die Kinder der Marienkäfergruppe können von ihrem KiTa-Raum aus direkt in den großen Garten des Familienzentrums stürmen

KiTa Brückenstraße: Gruppen unter einem Dach

Das evangelische Familienzentrum Brückenstraße hat mit einem Tag der offenen Tür gestern offiziell die Eröffnung seiner neuen Räumlichkeiten gefeiert. Ab Sommer nimmt die KiTa auch fünf Kinder mit integrativen Förderbedarf auf.

 LEICHLINGEN Die Terrassentür steht sperrangelweit offen, warme Luft strömt herein. Die Sonne strahlt die verschiedenen Spielgeräte im Garten an, und in der Marienkäfer-Gruppe toben die Kinder ausgelassen herum. Einige sind ein bisschen aufgeregt, weil am Morgen schon etliche Fremde ihren Kindergarten besucht und sich neugierig umgesehen haben. Außerdem sollen sie später beim Fest etwas vorführen: Gestern feierten Kinder und Erwachsene beim Tag der offenen Tür die offizielle Neubau-Eröffnung ihres Familienzentrums Brückenstraße.

Haus 1 und 2 waren einmal. Jetzt gibt es im evangelischen Familienzentrum den gelben und den grünen Flügel. Der gelbe wurde in den letzten Monaten erbaut, der grüne (ehemals Haus 2) bis Ende April 2014 renoviert. Das bisherige Haupthaus 1 gehört zukünftig nicht mehr zum Familienzentrum, hier stehen Umbauten für die Nutzung durch die Diakonie an.

„Damit haben wir jetzt alle Kindergartengruppen unter einem Dach", sagte Leiterin Cornelia Hahn gestern. Das ermögliche ein ganz anderes Miteinander als bei der bisherigen räumlichen Trennung zwischen Haus 1 und dem grünen Trakt. „Damit ist mein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen", schwärmte Hahn, die den Umzug in den vergangenen Wochen und Monaten in einem großen Kraftakt mit dem mehr als 20-köpfigen Kita-Team gemeistert hat.

Der gelbe Flügel beherbergt nun einen Differenzierungs- beziehungsweise Turnraum, eine Küche sowie einen Raum zum Musizieren, zum Forschen, für Therapien und für das Personal. Außerdem haben die Marienkäfer, die Sternschnuppen und die Mäuse ihre Gruppenräume dort. Im grünen Bereich tummeln sich die Kinder der Dino-, Sonne-, Mond- und Regenbogengruppen.

Apropos Therapieraum: Die Veränderungen sind für das Familienzentrum mit dem Umzug noch lange nicht abgeschlossen. Ab Sommer 2014 nimmt die Kita fünf integrative

Kinder in die Mäusegruppe auf. Außerdem bietet sie fünf Plätze für Kinder unter zwei und 33 für Jungs und Mädchen unter drei Jahren an.

Das alles interessiert die sechsjährigen Max, Norik und Sinan-Noah derweil nicht so sehr. Sie freuen sich vielmehr, dass sie in ihrem neuen Gruppenraum der Marienkäfer nach Herzenslust spielen, toben und Spaß haben dürfen. Ihr absoluter Favorit: die Bauecke. Aber auch die neue Küche gefällt ihnen; „Wir dürfen nach dem Essen immer spülen und können uns dabei super nass spritzen", verraten die Drei.

Im Garten locken sie der Fußballplatz und die große Vogelschaukel und im Forscherraum können sie sich besonders für die Entwicklung von Teebeutelraketen begeistern: So sehen glückliche Kinder aus.