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Gemeindeversammlung, Sonntag, 17.02.2013

Bericht der Vorsitzenden

Herzlich willkommen zur Gemeindeversammlung 2013.
Die Jahreslosung für dieses Jahr lautet: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Eins schwingt in dieser Aussage unbedingt mit: Unser Leben und Wirken hier in dieser Gemeinde bleibt nie so wie es ist oder war, sondern darf, soll und muss sich auch verändern, weil wir gemeinsam unterwegs sind, weil wir gemeinsam auf der Suche sind nach neuen Wegen, nach neuen Möglichkeiten, der Botschaft Gottes in dieser Welt Ausdruck zu geben.

Ich will in meinem Bericht versuchen, die wichtigsten Veränderungen, die sich in den letzten beiden Jahren in unserer Gemeinde ergeben haben, zu benennen.
Dabei ist mir bewusst, dass ich gar nicht alles, was geschehen ist aufzählen kann. Zum einen, weil ein großer Teil der entscheidenden und auch wichtigen Arbeit im Stillen und Verborgenen geschieht und zum anderen, weil die Zeit gar nicht ausreicht, all die täglichen kleinen Veränderungen, Verbesserungen und Ideen zu benennen, aber vielleicht lässt sich das ein oder andere ja auch nachher in der Diskussion oder auch in persönlichen Gesprächen noch ergänzen.

Personelle Entscheidungen und Veränderungen

Ein gutes Jahr ist es nun her, dass wir hier zur Gemeindeversammlung zusammengekommen sind. Am 15.01.2012 haben sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahl am 05.02.2012 vorgestellt.

Außer Pfarrerinnen und Pfarrer musste sich das gesamte Leitungsgremium neu zur Wahl stellen, wobei drei Presbyter nicht mehr zur Wahl standen. Herr Karl Arntz ist am 17.07.2011 aus dem Presbyterium ausgeschieden, da er die Altersgrenze erreicht hat, Herr Carsten Sessinghaus hat sich aus beruflichen und privaten Gründen nicht erneut zu Wahl gestellt und Herr Wolfgang Schweppe hat als Mitarbeiterpresbyter nicht mehr kandidiert.

Neu ins Presbyterium sind Frau Silke Morgenstern-Repp und Frau Ursula Wernecke gewählt worden. Sie wurden im Gottesdienst am 04.03.2012 in ihr Amt eingeführt und die wiedergewählten Presbyterinnen und Presbyter an ihre Rechte und Pflichten der Gemeinde gegenüber erinnert. Leider hat sich kein Kandidat als Mitarbeiterpresbyterin oder –presbyter zur Verfügung gestellt. Vielleicht hat die eine Mitarbeiterin oder der andere Mitarbeiter ja doch noch Lust, sich hier mit einzubringen. Eine Nachbenennung einer Mitarbeiterpresbyterin oder eines Mitarbeiterpresbyters ist jederzeit möglich.

Aber nicht nur im Leitungsgremium der Gemeinde hat ein Personalwechsel stattgefunden, sondern die letzten beiden Jahre waren für die gesamte Gemeinde sehr bewegend, da ganz entscheidende Stellen in der Gemeindearbeit neu und auch anders besetzt werden mussten.

Für alle jetzt wahrscheinlich schon vertraut und bekannt ist Frau Cornelia Hahn, die am 01.08.2011 die Leitung in unserer Kindertagesstätte übernommen hat. Sie wurde am 26.02.2012 in einem Familiengottesdienst ganz offiziell in ihren Dienst eingeführt.

Unsere Gemeindesekretärin Judith Schwarz hatte um Auflösung ihres Beschäftigungsverhältnisses zum 31.08.2011 gebeten, da sie ihren Wohnsitz aus persönlichen Gründen nach Berlin verlegt hat. Ihre Stelle ist dann von Frau Karin Partz neu besetzt worden, die, wie Frau Schwarz vorher, auch sowohl für die Gemeinde Witzhelden, als auch für die Gemeinde Leichlingen tätig ist.

Die vakante Küsterstelle hat die Gemeinde eine lange Zeit beschäftigt. So wurde eine ganz neue Stellenkombination geschaffen, die berücksichtig hat, dass auch unsere außerhalb des Gemeindezentrums liegenden Gebäude wie die Kindertagesstätte, das Jugendhaus am Pastorat, die Diakoniestation und das Wohnhaus Uferstr. 6 betreut werden müssen. So entschied sich die Gemeinde dafür, eine Hausmeisterinnen- bzw. Hausmeisterstelle zu 100% und eine Küsterinnen- bzw. Küsterstelle zu 50 % auszuschreiben.
Am 01.11.2011 hat dann Frau Annette Stenzel ihren Dienst als Küsterin in unserer Gemeinde angetreten und am 01.12.2011 konnten wir auch Herrn Frank Illian in unserer Gemeinde als Hausmeister begrüßen. Beide Mitarbeitenden sind dann gemeinsam mit Frau Christina Schimmelpfennig, die als Reinigungskraft dieses Team hervorragend ergänzt, am 24.06.2012 von der Gemeinde in einem Gottesdienst begrüßt und in ihren Dienst offiziell eingeführt worden.

Ganz entscheidend ist das vergangene Jahr aber auch von der Suche nach einer neuen Kantorin, eines neuen Kantors in unserer Gemeinde geprägt worden.
Frau Bettina Strübel hat die Gemeinde Leichlingen zum 30.09.2011 auf eigenen Wunsch verlassen, da sie zum 01.10.2011 eine A-Kirchenmusikerinnen Stelle in Frankfurt antreten konnte.

Das bedeutete für unsere Gemeinde eine lange Vakanzzeit im kirchenmusikalischen Bereich, die durch den engagierten Einsatz vor allem von Herrn Max Nabben als Orgelvertretung für unsere Gottesdienste und auch von Herrn Michael Reif und seiner Assistentin Frau Caroline Drury  als vorübergehende Leitung des Figuralchores aufgefangen werden konnte. Aber vor allem ist hier auch allen ehrenamtlichen Mitarbeitenden ein großer Dank auszusprechen, sowohl Presbyterinnen und Presbytern, aber auch dem Chor und Chorvorstand, die mit viel Zeit und Einsatz sich bemüht haben, diese Zeit so gut wie möglich zu überbrücken.

Umso größer war dann die Freude, als wir zum 01.06.2012 Frau Tanja Luthner als neue Kantorin in unserer Gemeinde begrüßen durften, und sie wird in 14 Tagen, am 03.03.2013 dann auch offiziell im Gottesdienst in ihren Dienst eingeführt.

Aber auch in unserer Kinder- und Jugendarbeit mussten und durften wir eine neue Stelle besetzen. Unsere Jugendleiterin und Fachkraft in der OGS Büscherhof, Frau Heike Laufenberg, hatte ihre Stelle aus gesundheitlichen Gründen zum 30.09.2012 gekündigt, und so entschieden wir uns, auch diese Stelle neu auszuschreiben, nicht zuletzt auch deshalb, weil wir diese Stelle auch zum Teil über die Landeskirche mit finanziert bekommen haben.

Am 15.08.2012 trat dann Frau Anna-Katharina Fleschenberg ihre Arbeit sowohl in unserer Kinder- und Jugendarbeit als auch in der OGS Büscherhof an, und auch sie wird in Kürze, nämlich schon nächste Woche, in unserem Jugendgottesdienst, dem You.Go, am 24.02.2013 um 17.30 Uhr offiziell als Jugendleiterin in ihren Dienst eingeführt.

Und wir mussten auch von Mitarbeitenden Abschied nehmen. So hat Frau Ursula Schmidtmann, die stellvertretende Leitung der Diakoniestation, Ende August 2012 ihre wohlverdiente Altersteilzeit angetreten. Sie ist im Rahmen der Diakoniestation verabschiedet worden.

Einstellungen und Verabschiedungen von Mitarbeitenden sind wichtige Eckpunkte im Gemeindeleben. Im Presbyterium haben wir daher beschlossen, alle neu eingestellten Mitarbeitenden in unserer Kirchengemeinde zu begrüßen und ihnen den Segen zuzusprechen und auch ausscheidenden Mitarbeitenden, wenn gewünscht, im Gottesdienst mit einem Segenswunsch zu verabschieden, was wir heute im Gottesdienst ja auch getan haben.

Es sind ja die Menschen, die hier in unserer Gemeinde wirken und arbeiten, die unserer Gemeinde ein Gesicht verleihen, die Gottes Zusage und gute Botschaft an uns Ausdruck geben und lebendig werden lassen. So freuen wir uns über jede und jeden, der sich hier mit seiner Zeit, seiner Kraft und seinem Engagement mit einbringt.

Ganz besonders sei an dieser Stelle noch einmal allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gedankt, die vor allen in den letzten zwei Jahren in Zeiten der Vakanz vieler Stellen sich über die Maßen hier engagiert und eingebracht haben, damit die Arbeit weiter fortgeführt werden kann und sich die Gemeinde hier willkommen fühlt.

Veränderungen in den Einrichtungen und Arbeitsbereichen

Auch wenn die personellen Veränderungen sicher die letzte Zeit entscheidend mit geprägt haben, möchte ich aus den einzelnen Arbeitsbereichen doch noch so einige Dinge erwähnen, die im letzen Jahr geschehen sind.

Die Diakoniestation

-    Umzug: Die Diakoniestation ist von der Kurze Str. 5 in die Gebäude des Freseparks, Moltkestr. 25 E 5 umgezogen. Hier sind nun genügend Parkplätze vorhanden, aber die räumliche Unterbringen ist nicht optimal. Hier wird in absehbarer Zeit sicher noch eine andere Lösung gefunden werden.
-    Bestnote: Es hat in der Diakoniestation auch eine Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen stattgefunden. Dabei haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bestnote 1,0 erhalten
-    Neue Demenzsportgruppe: Seit dem 06.07.2011 findet jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.00 Uhr eine Sportgruppe unter fachlicher Begleitung in unserem Gemeindehaus statt, in der demenzerkrankte, aber auch gesunde Senioren altersgerechten Sport treiben können.

Kindertagesstätte

-    Neu- und Umbau: Der Neu- und Umbau der Kindertagesstätte ist nun endlich beschlossen und die Bauarbeiten können starten. Genaueres  wird der Baukirchmeister gleich noch dazu berichten.
-    Ökolaube: Der Freundeskreis der Ev. Kindertagesstätte plant eine Ökolaube, in der die Forscher Station, die Werkstatt und alles rund um den Garten sein zu Hause finden soll. Hierfür werden noch dringend Spenden benötigt.
-    Gesundes Frühstück: In einer Projektgruppe haben Kinder, Erzieherinnen und Erzieher neue Frühstücksrezepte erprobt und daraus ein Rezeptbuch mit dem Titel „Genießer Frühstück für Groß und Klein“ zusammengestellt. Dass jede Familie kostenlos erhalten hat.

Offene Ganztagsschulen Büscherhof und Bennert

-    Neuer Raum: In der OGS Büscherhof hat sich der Anteil der zu betreuenden Kinder erheblich erhöht. Dafür ist auch ein neuer Raum geschaffen worden, der den Kindern ermöglicht, auch sehr vielfältig zu arbeiten und der auch PC-Plätze zur Verfügung stellt. Ansonsten haben große Umbauarbeiten aufgrund des Brandschutzes stattgefunden.
-    Aufnahmekapazität erschöpft: Die OGS Bennert kann leider nicht mehr Kinder aufnehmen, da die Räumlichkeiten das nicht ermöglichen. Es müssten hier sonst auch erhebliche Umbaumaßnahmen vorgenommen werden.

Kinder- und Jugendarbeit

-    Angebot für Jungen: Seit Sommer 2012 wird die Jugendarbeit von einem Jahrespraktikanten, Manuel Colling, mit begleitet, wodurch nun endlich auch eine wöchentliche Jungengruppe angeboten werden kann. Diese wird gut angenommen und hat ein vielfältiges Programm.
-    Freizeiten: Nach einer sehr erfolgreichen Sommerfreizeit nach Norwegen für Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren mit insgesamt 33 Teilnehmenden, bietet die Ev. Jugend dieses Jahr eine Sommerfreizeit vom 30.07. bis 12.08. nach Frankreich an die Ardèche an. Bis auf 3 Plätze ist auch diese Freizeit schon ausgebucht.

Kantorei

-    Kinderchor: Es gibt wieder einen Kinderchor, der jeden Mittwoch von 16.15 Uhr bis 17.00 Uhr probt und sowohl im Weihnachtsgottesdienst aufgetreten ist, als auch für den kommenden Ostermontagsgottesdienst ein Singspiel plant.
-    Flötengruppe: Frau Angelika Hansen bietet mittwochs in unserem Gemeindehaus Flötenkurse für Grundschulkinder und Fortgeschrittene an.
-    Ökumene: Die gemeinsame Fahrt von Mitgliedern der Ev. Kantorei und der kath. Kantorei nach Madeira war sehr erfolgreich und hat allen Beteiligten viel Freude gemacht und die ökumenische Arbeit gestärkt.

Seniorenarbeit

-    Auf Tour: Zum ersten Mal hat letztes Jahr eine Seniorenfreizeit vom 22. Oktober bis 03. November auf  Norderney stattgefunden, die unser Diakon Herr Schweppe gemeinsam mit seiner Frau geleitet hat. Dieses Angebot ist so gut angenommen worden, dass auch für dieses Jahr wieder eine Freizeit vom 23.04. bis 07.05.2013 stattfindet, die schon ausgebucht ist.

Die Pforte

-    Bunt statt grau: Seit November letzen Jahres wird unser Gemeindebrief „Die Pforte“ erstmals ganz in Farbe gedruckt. Das Presbyterium hat sich ausdrücklich für eine ortsansässige Druckerei entschieden. Der Druck erfolgt kostensparend und umweltfreundlich.

Freundeskreis St. Heribert

-    Glocken in St. Heribert: In der Kleinkirche St. Heribert wird ein neuer Glockenturm errichtet, da der alte Turm leider nicht mehr standsicher war. Mitglieder des Freundeskreises haben sich in ganz besonderer Weise an der Planung einer neuen Konstruktion beteiligt. Die Lagerung der Glocken wird von ihnen sichergestellt und bei besonderen Gottesdiensten wird sogar mit kleinen Glocken von Hand geläutet. Hier ist ein ganz besonderes Engagement spürbar. Der neue Turm wird sehnsüchtig erwartet.

Kirchenöffnungskreis

-    Jubiläum: Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine Kirchenöffnung an allen Sonn- und Feiertagen gewährleisten, Besucherinnen und Besucher begrüßen und für Fragen zur Verfügung stehen, feiern in diesem Jahr ihr 10 jähriges Bestehen. Am 05. Mai wird in der Kirche ein Kantatengottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenöffnungskreises mit anschließendem erweiterten Kirchkaffee stattfinden, und auch am Nachmittag wird ein musikalisches und literarisches Programm in der Kirche angeboten

Die Verwaltung

-    Umstellung in der Buchhaltung: Die Mitarbeiterinnen sind im letzten Jahr für die Umstellung des Finanzwesens von der kameralistischen auf die kaufmännische Buchführung geschult worden. Rechnungen müssen nun am Tag des Eingangs erfasst und gebucht werden. Die Umstellung bedeutet für die Mitarbeiterinnen zur Zeit eine erhöhte Arbeitsbelastung, die vor allem die Einarbeitung in neue Computerprogramme erfordert.

Auch aus den Arbeitsbereichen, die ich jetzt noch nicht erwähnt habe, gibt es sicher manches zu berichten. Der „Eine-Welt-Laden“ hat eine immer größere Produktvielfalt zu bieten und schafft es durch seine unermüdliche Präsens auf Gemeindefesten aber auch anderen Anlässen, wie z. B. dem Obstmarkt, Überschüsse zu erwirtschaften, die verschiedenen sozialen Projekten zu Gute kommen und aus denen auch ein Patenkind aus Tansania finanziert werden kann. Auch der Frauenverein setzt sich für die Finanzierung eines Patenkindes ein und ist für soziale Projekte engagiert und viele intensive Begegnungen der Besuchsdienstkreise oder der Arbeit des ökumenischen Hospizes und auch der Notfallseelsorge geschehen abseits der großen Öffentlichkeit.

Öffentliche Wahrnehmung und gesellschaftliche Veränderung

Kirchenkreis Leverkusen feiert 50jähriges Jubiläum
-    Am Pfingstmontag 2012 ist das 50jährige Jubiläum des Kirchenkreises Leverkusen in einem Gottesdienst im Neulandpark gefeiert worden. Von unserer Seite waren daran der „Eine-Welt-Laden“ und die Bläser der Ev. Kirchengemeinde Leichlingen beteiligt.
-    Zu dieser Zeit hatten wir auch Gäste aus unserer Partnergemeinde Tansania zu Gast, die u.a. auch in Leichlinger Familien untergebracht waren. Im Pfarrkonvent kamen wir mit unseren Gästen über das Thema „Alter“ bei uns und in Afrika ins Gespräch.

Ev. Stiftung Hephata eröffnet zwei neue Wohnhäuser
-    Die ev. Stiftung Hephata hat 2012 in Leichlingen, in der Kurze Straße und An der Wupper, zwei neue Häuser eröffnet, in denen Menschen mit Behinderungen zusammen leben

Zukunftscafe findet im Leichlinger Gemeindehaus statt
-    Der „Arbeitskreis Diakonie Leichlingen“ lud am 10.11.2012 zu einer Auftaktveranstaltung zu dem Projekt „Initiative Zukunft – Miteinander Brücken bauen“ ins Leichlinger Gemeindehaus ein. Es geht darum, mit möglichst vielen Leichlinger Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, wie eine noch größere Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Leichlingen erreicht werden kann.

Der demographische Wandel
-    Der demographische Wandel macht auch vor der Gemeinde Leichlingen nicht halt. Spürbar wird das in zurückgehenden Taufanmeldungen und zunehmenden Sterbefällen, was zu einer geringeren Gemeindemitgliederzahl führt. Was das für uns als Kirchengemeinde bedeutet und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, dazu will sich das Presbyterium am 27.04.2013 im Rahmen eines Klausurtages mit Hilfe eines fachkundigen Beraters Gedanken machen.

Gemeinsames Gottesdienstfeiern schenkt Vergewisserung

Ein Höhepunkt in unserem Gemeindeleben ist immer wieder unser gemeinsames Gemeindefest. Letztes Jahr stand es unter dem Motto „Gemeinde – mitten im Leben“ und dieses Jahr lautet das Thema „Eine Brücke, die trägt.“

Wir wollen dieses Jahr auch wieder in der Wupper taufen. Diese besondere Wuppertaufe hat 2011 das erste Mal auf Initiative meiner Kollegin Eva-Maria Wilhelm stattgefunden und ist sowohl vom Presbyterium als auch von der Gemeinde sehr positiv aufgenommen worden. So soll nun alle zwei Jahre die Möglichkeit bestehen, seine Kinder oder auch sich selbst in der Wupper taufen zu lassen.

Und auch wenn die Umgebung für diese Taufe und die äußeren Umstände sicher Veränderung bedeuten und sichtbar machen, dass Kirche auch hier neue Wege geht, ja, sich sogar wieder ein Stück an die alte Tradition der Taufe im Fluss, im Jordan, annähert, so wird für mich gerade in der Erinnerung an die Taufe auch immer wieder deutlich, dass bei allem, was um mich herum an Veränderung und Wandel geschieht, eins sicher ist und bleibt, nämlich Gotteszusage an uns, dass er uns leitet und begleitet, wohin wir auch gehen.

So können wir uns ruhig aufmachen, auf die Suche nach der zukünftigen Stadt, in dem Vertrauen, dass Gott uns leiten und führen wird durch alle Stürme und Veränderungen hindurch zu dem Ziel, das er für uns vorgesehen hat.

In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre Kraft und Zeit, die Sie in diese Gemeinde einbringen, für die Geduld manches auch auszuhalten, durchzustehen und zu ertragen und vor allem dafür, dass Sie Anteil nehmen, an dem, was unsere Kirchengemeinde bewegt.




Petra Steffen, Pfarrerin und Vorsitzende des Presbyteriums
Februar 2013

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