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In den Sommerferien,
vom 22. Juli 2011 – 09. September 2011
freitags 19.00 Uhr
Evangelische Kirche Leichlingen

Das Programm der letzten Jahre

2006 - 2007 - 2008 - 2009 - 2010 - 2011- 2012 -

1. Konzert: 22. Juli 2011       Presseecho

 

An der Orgel: Bettina Strübel, (Leichlingen)

  • John Dunstable (ca 1390-1453)
    O rosa bella
  • Buxheimer Orgelbuch (ca 1460)
    O rosa bella, 103, fol 58v
  • Franz Liszt (1811-1886)
    Einleitung zur Legende der Heiligen Elisabeth (1862/65)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Herr Gott, dich loben wir (Te Deum), BWV 725
  • Franz Liszt
    Consolation IV (Des-Dur)
    Adagio
  • Franz Liszt
    Consolation V (E-Dur)
  • Gerard Bunk (1888-1958)
    Consolation, op. 65 c
  • August Gottfried Ritter (1811-1885)
    Sonate Nr. 3 a-moll, op. 23, Franz Liszt gewidmet

Bettina Strübel studierte an der Kölner Musikhochschule Kirchenmusik. Nach dem A-Examen folgten Aufbaustudiengänge im Fach Orgel in Köln bei Peter Neumann und in Hamburg bei Prof. Wolfgang Zerer. 1994 schloss sie ihr Studium mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse (Dirigieren und Orgel) und gibt Konzerte im In- und Ausland. Seit Oktober 1995 ist sie als Kantorin in Leichlingen tätig. Einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bilden dort die Aufführungen großer oratorischer Chorwerke.

2. Konzert: 29. Juli 2011        Presseecho

 

An der Orgel: Balázs Szabó, Ungarn

  • Franz Liszt (1811-1886) / Johann Sebastian Bach
    Einleitung und Fuge aus der Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis"
  • Franz Liszt
    Einleitung, Fuge und Magnificat aus der Symphonie zu Dante’s Divina Commedia
  • Franz Liszt / Alexander Winterberger„Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" Präludium über J. S. Bachs Kantate (1859)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Triosonate e-Moll BWV 528

    Adagio / Vivace – Andante – Un poco Allegro

    Praeludium (Toccata) und Fuge C-Dur BWV 566

 

Balázs Szabó, geboren 1985 in Miskolc (Ungarn) begann seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt. Ab 2003 studierte er an der von Franz Liszt gegründete Musikuniversität in Budapest, anschließend in Würzburg, Trossingen (bei Prof. Christoph Bossert )und Rom. Parallel zur Meisterklasse absolvierte er den unter der Schirmherrschaft des Vatikans stehenden Internationalen Masterstudiengang »OrganExpert«. Er gewann mehrere Preise bei großen internationalen Orgelwettbewerben, darunter den 1. Preis bei der 60. Internationale Orgelwoche ION Musica Sacra in Nürnberg 2011.

www.organist.hu

3. Konzert: 5. August 2011         Presseecho

 

An der Orgel: Matthias Bartsch, Solingen

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Fantasie in G, BWV 572
  • Nicolaus Bruns (1665-1697)
    Präludium in e
  • Girolamo Frescobaldi (1583-1643)
    Toccata in a
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Präludium und Fuge in D, BWV 532
  • Jan Pietersson Sweelinck (1562-1621)
    Fantasia chromatica
  • Jehan Alain (1911-1940)
    Dieuxieme Fantaisie
  • Franz Liszt (1811-1886)
    Präludium und Fuge über BACH

 

Matthias Bartsch erlangte 2008 sein Diplom im Fach Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, 2011 schloss er das Aufbaustudium katholische Kirchenmusik und den Studiengang „Dirigieren mit dem Schwerpunkt Chorleitung" ebenda erfolgreich ab (Orgel bei Prof. H.-D. Möller und Prof. J. Kursawa, Dirigieren bei Prof. R. Wippermann, Prof. A. Eby und Prof. R.Bohn). Meisterkurse und Chorleitungs-kurse u.a. bei Prof. U. Gronostay ergänzten sein Studium. 2006 gründete er gemeinsam mit Aki Schmitt das Kammerorchester „acroama animata" in Krefeld, mit dem er jedes Jahr mehrere Konzertprogramme erarbeitet. Von 2007 bis 2009 war er Chorleitungsassistent von Prof. Raimund Wippermann beim Mädchenchor am Essener Dom. Seit 2009 ist er Seelsorgebereichsmusiker in Solingen-West sowie Dozent für Orgel an den Kirchenmusikschulen der Bistümer Essen und Köln. Im Sommer 2010 übernahm er eine Ensembleeinstudierung an der Neuköllner Oper in Berlin.

4. Konzert, 12. August     Presseecho

An der Orgel: David Rumsey, Sydney / Basel

  • Nicolaus Bruhns (1665-1697)
    Praeludium in e-moll
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    „Da Jesus an dem Kreuze stund“, BWV 621 aus dem „Orgelbüchlein“
  • William Hine (1687-1730)
    Voluntary in F 
  • Johann Sebastian Bach
    „Liebster Jesu, wir sind hier“, BWV 731
  • William Hine
    Voluntary in d minor / F major 
  • Johann Sebastian Bach
    „Christ lag in Todesbanden“, BWV 625 aus dem „Orgelbüchlein“
  • William Hine
    Voluntary in f/F 
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    Adagio in C für Glasharmonika
  • Franz Liszt (1811-1886)
     “Ave Maria” von Arcadelt
  • Jehan Alain (1991-1940)
    Petite Pièce
  • David Rumsey (*1939)
    Ice Music
  • Oskar Frederik Lindberg (1887-1955)
    Gammal faabodspsalm
  • Louis Vierne (1870-1937)
    Finale aus der 1. Orgelsymphonie


David Rumsey ist in Sydney, Australien geboren. Er reiste 1963 nach Europa, um seine Orgelstudien in Kopenhagen, Paris und Wien fortzusetzen. 1969 kehrte er nach Sydney zurück, baute am dortigen Conservatorium einen internationalen Ruf als Orgelpädagoge auf und unternahm ausgedehnte Reisen als Organist und Orgelsachverständiger. Zu dieser Zeit war er auch Organist der Sydney Symphony Orchester und spielte
regelmäßig die Riesenorgeln im Rathaus und Opernhaus. 1999 hat er seine Stelle als ordentlicher Professor an der University of Sydney abgegeben. Seit 2000 ist er in Basel wohnhaft wo er ist tätig als Organist der Museum der Musikautomaten in Seewen (SO) wo er sich mit historischer Orgelaufnahmen beschäftigt, so wie auch an der Herz Jesu Kirche, Laufen (BL). In einige andere "Orgel-Gebiete" ist er auch aktiv besonders in mittelalterliche Orgeln, ihre Technologie und Repertoire.

5. Konzert: 19. August 2011    Presseecho

An der Orgel: Markus Belmann, Düsseldorf

 

  • Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
    Praeludium, Fuge und Ciaconne C-Dur, BuxWV 137
  • Olivier Messiaen (1908 – 1992)
    Chants D´Oiseaux (aus dem „Livre d´orgue, 1951)
  • Nils Wilhelm Gade (1817 - 1890)
    Moderato - Allegretto
    aus den Tonstücken, Op. 22
  • Franz Liszt (1811 – 1886)
    Franz von Assisi – Die Vogelpredigt

    Legende Nr. 1, 1863/1865, Transkription: Günter Berger
  • Mauricio Kagel (1931 – 2008)
    Rossignols enrhumés
    aus „Rrrrrrr…" – Acht Orgelstücke, 1980/81
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
    Sonate Nr. 6 d-Moll, op. 65,6 (über den Choral „Vater unser im Himmelreich")

    Thema - Var. I (Andante sostenuto) - Var. II - Var. III - Var. IV (Allegro molto) – Fuga – Finale
  • Franz Liszt (1811-1886)
    Ave Maria von Arcadelt (1863)

Markus Belmann, geboren 1975 in Recklinghausen, studierte an der Essener Folkwanghochschule Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Sieglinde Ahrens, Chorleitung bei Prof. Guido Knüsel) sowie Dirigieren in der Kapellmeisterklasse von Prof. David De Villiers. Von 2005 – 2009 war er als Chordirektor an der päpstlichen Marienbasilika Kevelaer insbesondere mit dem Neuaufbau der chorischen Nachwuchsarbeit befasst. Ab Dezember 2009 ist ihm als Seelsorgebereichsmusiker die musikalische Leitung der vier katholischen Altstadtkirchen anvertraut. Als Kantor der Düsseldorfer Maxkirche und Leiter des Maxchores liegt der Schwerpunkt in der regelmäßigen Aufführung großer Oratorien sowie zahlreicher

6. Konzert: 26. August 2011    Presseecho

 

An der Orgel: Reinhard Seeliger, Görlitz

 

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Präludium und Fuge D-Dur BWV 532
  • Johann Sebastian Bach
    Sonata I Es-Dur BWV 525

    ohne Satzbezeichnung – Adagio - Allegro
  • Franz Liszt (1811-1886)
    Angelus! Prière aux anges gardiens

    aus „Années de pélerinage"
  • Johann Gottfried Walther (1684 - 1748)
    Concerto h-Moll nach Antonio Vivaldi

    Allegro - Adagio - Allegro
  • Max Drischner (1891 - 1971)
    „Sonnenhymnus" aus schlesischen Landen

    Passacaglia für Orgel in E-Dur (1928)
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
    Ein Andante für eine Walze in eine kleine Orgel KV 616
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
    Sonata IV B-Dur, op. 65, 4

    Allegro con brio - Andante religioso – Allegretto - Allegro maestoso e vivace

 

Reinhard Seeliger, geboren 1959 in Hirschberg/Saale, Studium an der Hochschule für Musik Weimar (Orgel bei Johannes Schäfer), Meisterkurse bei Ferenc Gergely, Milán Šlechta und Matthias Eisenberg.

1985 bis 1995 Dozent, 1995 bis 2008 Rektor der Hochschule für Kirchenmusik in Görlitz, seit 1990 Kantor der Görlitzer Peterskirche, seit 1996 Leiter des Görlitzer Bachchores und der Görlitzer Bachwochen.

Konzerte in vielen Ländern, CD-Aufnahmen, Rundfunk- und Fernsehauftritte.

Als Vorsitzender des „Freundeskreises Görlitzer Sonnenorgel" eV Hauptinitiator des Neubaus der „Görlitzer Sonnenorgel", seit 1997 deren Organist.

Orgelsachverständiger der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

7. Konzert: 2. September 2011    Presseecho

An der Orgel: Serge Schoonbroot, Lüttich

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Passacaglia und Fuge in c-moll, BWV 582

  •  Jan Pieterszoon Swellinck (1562-1621)
    Mein junges Leben hat ein End
  • Jacob Buus (1500-1564)
    Ricercar
  • Nikolaus Bruhns (1665-1697)
    Praeludium in e-moll
  • Alexandre Guilmant (1837-1911)
    Impression grégorienne

    Lamento 
  • Nicolas de Grigny (1672-1703)
    Ave Maris Stella
  • Johann Sebastian Bach
    Toccata und Fuga in c-moll

Serge Schoonbroodt wurde 1971 in Eupen als ältester Sohn des Organisten Hubert Schoonbroodt (1941-1992) geboren. Nach Studienjahren am Konservatorium von Brüssel geht er 1992 nach Paris und tritt in die Maîtrise der Kathedrale Notre-Dame ein, wo er eine Gesangsausbildung erhält. Seine Organistenkarriere beginnt 1996 mit einer CD mit Werken von Jacques Boyvin. Diese CD ist der Ausgangspunkt einer ganzen Serie von Einspielungen mit Werken altfranzösischer Meister auf bedeutenden historischen Orgeln. Seine Diskographie enthält darüber hinaus auch Repertoire von Komponisten wie Bach, Buxtehude, Bruhns, Sweelinck und Fischer.
Er gibt zahlreiche Konzerte in ganz Europa und Südamerika. 2006 und 2007 ist er künstlerischer Leiter eines großen Musikfestivals in Peru, welches das Ziel verfolgt, unterprivilegierten Bevölkerungsschichten Zugang zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen. Er ist auch Stipendiat der Fondation Spes und ständiges Mitglied der Jury des Fonds Hubert Schoonbroodt (Stiftung König Baudouin), die alle zwei Jahre einen mit 7.500 EUR dotierten Preis für Orgel-Restaurierungsprojekte im französischsprachigen Teil Belgiens vergibt.
Heute lebt er in Lüttich, wo er das Festival "Fête de l'Orgue" leitet und an der Förderung der vielen historischen Orgel seiner Stadt arbeitet.

 

8. Konzert: 9. September 2011          Presseecho

 

An der Orgel: Bettina Strübel, Leichlingen

Markus Francke – Tenor

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    Partita sopra „Christe , der du bist der helle Tag" , BWV 766

    „Erfreue dich, Seel, erfreue dich, Herze"

    aus der Bach-Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis", BWV 21
  • Franz Liszt / Bach
    Adagio
  • Johann Wilhelm Willms (1772-1847)
    Die Treue Gottes

    Die Größe Gottes

    Die Liebe Gottes
  • Franz Liszt (1811-1886)
    Gebet
  • Antonin Dvorak (1841-1904)
    Gott erhöre mein Gebet

    Gott ist mein Hirte

    Herr nun sing ich dir ein neues Lied
    aus „Biblische Lieder", op. 99
  • Franz Liszt / Chopin
    Prélude, op. 28, 4
  • Gustav Mahler (1860-1911)
    Ich atmet’ einen linden Duft

    Liebst du um Schönheit

    aus den „Rückert-Liedern"
  • Franz Liszt / Chopin
    Prélude, op. 28, 9
  • Richard Wagner (1813-1883)
    Gralserzählung aus „Lohengrin"
  • Franz Liszt / Richard Wagner
    Pilgerchor (2. Version)

Der Tenor Markus Francke, geboren in Freiburg/Brsg, studierte Schulmusik, Gesang und Dirigieren. Sein Gesangsstudium bei Prof. Arthur Janzen schloss er mit Konzertexamen ab. Wichtige Impulse für seine Arbeit bekam er von Berthold Schmid, Peter Schreier und Francisco Araiza. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa, er hat mit renommierten Orchestern wie „Concerto Köln", „L’arpa festante" und „Concerto con Anima" und mit Dirigenten wie Steuart Bedford, Marcus Creed und Helmut Rilling gearbeitet. Er war Gast am Opernhaus in Gelsenkirchen und bei den Festspielen in Bregenz. Zur Zeit steht er als „Tamino" in Mozarts „Zauberflöte" im Theater Pforzheim und am Landestheater Detmold auf der Bühne.

Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören nicht nur die großen Tenorpartien des Konzertfaches sondern auch zahlreiche zeitgenössische Werke.